13.03.2020 / komba gewerkschaft

Corona: Umsichtiges Handeln gefordert

© aalmeidah / pixabay.com
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Die aktuelle Lage zeigt, auf den öffentlichen Dienst ist Verlass. An zahlreichen Stellen sorgen die Beschäftigten für ein Funktionieren des Landes in Zeiten, in denen Corona das Handeln bestimmt. Aber auch das Personal ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.

„Die Beschäftigten sind Trägerinnen und Träger der Infrastruktur und derzeit einmal mehr gefordert. Egal in welchen der vielen Bereiche unserer kommunalen Welt wir schauen, die Kolleginnen und Kollegen setzen sich für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und für das Aufrechterhalten des öffentlichen Lebens ein“, sagt Andreas Hemsing, Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft und Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw. 

Dafür brauchen sie Kraft, Durchhaltevermögen und vor allem Gesundheit. Alle sind daher angehalten, sich umsichtig zu verhalten und können mit kleinen Maßnahmen einen großen individuellen Beitrag leisten. Das geschieht beispielsweise, indem Besuche in Ämtern oder in Gesundheitseinrichtungen, die nicht zwingend notwendig sind, verschoben werden. Schon heute besteht die Chance, vieles telefonisch, per Post oder online zu erledigen. Mit einer solchen Vorgehensweise ließe sich der Publikumsverkehr in Zeiten wie diesen auf ein Minimum reduzieren.

Der öffentliche Personennahverkehr ist ein weiteres Beispiel: Dieser sollte nur wenn unbedingt nötig genutzt werden. Mit Rücksicht auf das Fahrpersonal wäre es zumindest eine Möglichkeit, die hinteren Türen zum Ein- und Ausstieg zu nutzen.

„Wir müssen in allen Bereichen jedwede Maßnahme in Betracht ziehen, die dazu beiträgt, die Beschäftigten zu schützen. Alle Bürgerinnen und Bürger können mithelfen, die Arbeit in den kommunalen Einrichtungen solange wie möglich in gewohnter Weise aufrechtzuerhalten“, fordert Hemsing zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf.