21.03.2016 / komba gewerkschaft

Einkommensrunde: Auftakt in Potsdam

Zum Start der Tarifverhandlungen unterstrichen zahlreiche komba-Mitglieder am Montag (21.3.) in Potsdam ihre Forderungen nach sechs Prozent mehr Lohn.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière mit dem komba-Bundesvorsitzenden Ulrich Silberbach beim Verhandlungsauftakt in Potsdam. (© dbb/Friedhelm Windmüller)

Trommeln für die berechtigten Forderungen der Beschäftigten im kommunalen Bereich – das ließen sich die komba-Mitglieder im dbb beamtenbund und tarifunion aus Brandenburg und anderen Bundesländern nicht zweimal sagen und kamen zum Verhandlungsauftakt nach Potsdam.

Bundestarifkoordinator Michael Kaulen beschreibt die Stimmung vor Ort: „Die Kolleginnen und Kollegen der komba und anderer dbb Mitgliedsgewerkschaften zeigen hier in Potsdam lautstark, dass sie entschlossen und gemeinsam hinter den Forderungen stehen. Fehlender Nachwuchs, fehlende Fachkräfte, tausende Überstunden und Zusatzaufgaben ohne Ende - da sind sechs Prozent mehr als berechtigt.“

komba beim Auftakt in Potsdam. (© dbb/Friedhelm Windmüller)

Die wichtigsten Forderungen sind:

  • Lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent
  • Erhöhung der Auszubildendenentgelte um 100 Euro monatlich
  • Angleichung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage und unbefristete Übernahme für alle Auszubildenden
  • Tariflicher Ausschluss sachgrundloser Befristungen
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamtinnen und Beamte sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger
  • Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen

Von der Einkommensrunde sind in den Kommunen und kommunalen Unternehmen rund 2,14 Millionen Beschäftigte betroffen.