17.06.2019 / komba gewerkschaft

Strategien für Erzieherberufe und frühkindliche Bildung

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (links) und Sandra van Heemskerk, Vorsitzende des Bundesfachbereichs Sozial- und Erziehungsdienst (Foto: © komba gewerkschaft)
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (links) und Sandra van Heemskerk, Vorsitzende des Bundesfachbereichs Sozial- und Erziehungsdienst (Foto: © komba gewerkschaft)

komba begrüßt Ergebnisse der OECD-Studie „Gute Strategien für gute Berufe in der frühkindlichen Bildung“

„Investitionen in Erzieherberufe – Investitionen in die Zukunft“ – am Freitag (14. Juni 2019) eröffnete Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die gemeinsamen Konferenz der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung / Organisation for Economic Co-operation and Development) und des BMFSFJ, auf der die Ergebnisse der OECD-Studie „Gute Strategien für gute Berufe in der frühkindlichen Bildung“ präsentiert wurden.

„Wir begrüßen die Ergebnisse der Studie. Sie zeigen deutlich, dass es sich gleich in mehrfacher Hinsicht lohnt, in die pädagogischen Fachkräfte gut zu investieren: für die Beschäftigten selbst, die Bildung der Kinder, dem ganzen Staat“, so Sandra van Heemskerk, Vorsitzende des Bundesfachbereichs Sozial- und Erziehungsdienst der komba gewerkschaft, die an der Konferenz teilgenommen hat. „Deutschland steht nicht allein vor den Herausforderungen, Nachwuchs gewinnen zu müssen, gleichzeitig Erzieherinnen und Erziehern langfristig zu binden und obendrein Personallöcher zu stopfen. Überall fehlen die Ressourcen.“

Auf der Konferenz stellten Expertinnen und Experten aus In- und Ausland ihre Erkenntnisse darüber vor, wie Fachkräfte für die frühe Bildung gewonnen und gebunden werden können. Diese wurden unter anderem in der neuen OECD-Studie zusammengestellt.

van Heemskerk: „Die komba gewerkschaft begrüßt die vom Bundesfamilienministerium gestartete Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher. Dadurch wird deutlich, dass die Politik endlich zur Kenntnis nimmt, dass der Fachkräftemangel auch in diesem Bereich angekommen ist und Erfolg versprechende Versuche unternommen werden müssen, um neue Kolleginnen und Kollegen für die frühkindliche Erziehung zu gewinnen. Die komba gewerkschaft wird den Prozess weiterhin kritisch begleiten.

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