20.03.2018 / komba gewerkschft nrw

Warnstreiks in NRW

Die Kolleginnen und Kollegen in Köln trotzten der Kälte. (Foto: © komba gewerkschaft nrw)
Die Kolleginnen und Kollegen in Köln trotzten der Kälte. (Foto: © komba gewerkschaft nrw)

Landauf, landab treten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes derzeit in den Ausstand. Sie untermauern so ihre Forderungen in der aktuellen Tarifrunde.

Bei eisigen Temperaturen läuteten mehr als 100 Beschäftigte der Stadt Köln am Montag (19. März) einen ganztägigen Warnstreik ein. Vor dem Stadthaus trommelten sie lautstark für sechs Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 200 Euro. Die jungen Beschäftigten machten sich zudem für eine verbindliche Übernahmezusage nach der Ausbildung stark und forderten berufliche Perspektiven.

Die zweite Tarifrunde (12./13. März) brachte keine Annäherung und kein Angebot der Arbeitgeber. Die Antwort der Beschäftigten auf diese Abwehrhaltung ist logisch. Sie lautet: Zahlreiche kleinere und größere Warnstreikaktionen!

Am Dienstag (20. März) und Mittwoch (21. März) folgen weitere Ausstände. Im gesamten Ruhrgebiet, in Aachen und Bonn gehen unter anderem Beschäftigte aus Verwaltung, Feuerwehr- und Rettungsdienst, KiTa, Ver- und Entsorgung auf die Straßen.