17.09.2016

Drei Fragen an...

© Eduard N. Fiegel / photofiegel.de
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Sandra Müller, neue stellvertretende Bundesvorsitzende der komba gewerkschaft

Welche Motivation hatten Sie, für die Bundesleitung der komba gewerkschaft zu kandidieren?
Ich bin schon seit vielen Jahren in der komba gewerkschaft aktiv. Mein Motto lautet: „Mitgestalten statt verwalten“. Deshalb habe ich nach sechs Jahren komba jugend des Stadt- und Kreisverbandes Koblenz, diesen als Vorsitzende 2007 übernommen. Seit 2012 bin ich zudem als stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft rheinland-pfalz tätig sowie seit 2010 Mitglied im komba Bundestarifausschuss.

Die Arbeit in der komba gewerkschaft macht mir sehr viel Spaß, da ich Veränderungsprozesse mitgestalten kann – besonders in den Bereichen Tarif- und Beamtenrecht, Mitbestimmung, Gesundheitsschutz (BGM/BEM), altersgerechtes Arbeiten, neue Entgeltordnung, leistungsgerechte Bezahlung.

Was möchten Sie im Ihrem Amt konkret bewegen? Wofür setzen Sie sich besonders ein?
Ich möchte mich verstärkt in den Bereichen Arbeits- und Tarifrecht, Gesundheitsschutz und alternsgerechtes Arbeiten einsetzen. Dabei greife ich auf meine Erfahrungen zurück, die ich sowohl aus meiner bisherigen Gewerkschaftsarbeit auf Landes- und Kommunalebene, meiner langjährigen Personalratsarbeit sowie der Einbindung in verschiedene Arbeitsgruppen gesammelt habe.

Gerade beim Thema Gesundheitsschutz gilt es, frühzeitig präventiv mit einem geeigneten Programm tätig zu werden, denn mehr und mehr werden unsere Kolleginnen und Kollegen durch Personalabbau und Aufgabenzuwachs stärker belastet. Dazu kommt, dass aufgrund der Altersstruktur in den Behörden die Herausforderung steigt, qualifiziertes Personal zu halten und zu finden. Hier spielt auch das Thema Übernahme von Auszubildenden eine Rolle.

Viele Baustellen, bei denen ich gemeinsam mit der Bundesleitung Verbesserungen durchsetzen möchte.

Beschreiben Sie die komba gewerkschaft aus Ihrer Sicht in drei Worten.
sachlich, kompetent, zuverlässig

Portrait Sandra Müller