Tarifverhandlungen der Länder 2019: Bewertung der Ergebnisse

Die Tarifverhandlungen der Länder sind nun endlich abgeschlossen (02. März 2019). Lange gab es kein Angebot der Arbeitgeber dazu. Aber Dank des hervorragenden Einsatzes unter anderem der Mitglieder der komba gewerkschaft, die mit eindrucksvollen Aktionen wie Demos und Streiks die Forderungen unterstütz haben, konnte ein Abschluss erreicht werden, der einiges zu bieten hat, um auch den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber wieder attraktiver zu machen. Andreas Hemsing, Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft, bewertet die Ergebnisse.

Tarifverhandlungen 2019: komba nrw fordert entsprechende Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten

Kurz vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder haben sich Beschäftigte in ganz NRW am 26. Februar 2019 an einem Warnstreik beteiligt. Alleine in Düsseldorf gingen über 10.000 von ihnen für höhere Einkommen auf die Straße. Die Demonstration endete mit einer Kundgebung vor dem nordrhein-westfälischen Landtag.

Hubert Meyers, 2. Bundes- und NRW-Landesvorsitzender der komba gewerkschaft, fordert dabei auch die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf die Beamtinnen und Beamten. Der letzte vereinbarte Verhandlungstermin ist für den 28. Februar - 1. März 2019 (in Potsdam) angesetzt.

Einkommensrunde 2019: Warnstreik in ganz NRW, Demo in Düsseldorf und die komba jugend mit dabei!

Kurz vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder haben sich Beschäftigte in ganz NRW am 26. Februar 2019 an einem Warnstreik beteiligt. Alleine in Düsseldorf gingen über 10.000 von ihnen für höhere Einkommen auf die Straße. Die Demonstration endete mit einer Kundgebung vor dem nordrhein-westfälischen Landtag.

Die Kernforderungen der Jugend sind dabei besonders:

  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- / praxisintegrierten dualen Studiengängen

Der letzte vereinbarte Verhandlungstermin ist für den 28. Februar - 1. März 2019 (in Potsdam) angesetzt.

Weitere Informationen auch unter:
www.komba-jugend.de
www.komba-jugend-nrw.de
www.komba.de

Rückblick: komba gewerkschaft auf der didacta 2019 in Köln

Die Bildungsmesse didacta lief vom 19. bis 23. Februar in Köln. Erstmals präsentierte sich dabei auch die komba gewerkschaft mit informativen Vorträgen und Diskussionsrunden sowie vielen Möglichkeiten zum intensiven Austausch. Andreas Hemsing, Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft, und Sandra van Heemskerk, stellvertretende komba Bundesvorsitzende und Vorsitzende des Bundesfachbereiches Sozial- und Erziehungsdienst, ziehen Resümee.

Ausblick auf 2020: SuE-Tarifverhandlungen

Besucherinnen und Besucher des Messetandes der komba gewerkschaft auf der didacta 2019 in Köln hatten unter anderem auch die Gelegenheit mit Andreas Hemsing (komba-Bundesvorsitzender und SuE-Verhandlungsführer der Dachorganisation dbb) in den Dialog zu treten. Sie wünschten sich, angesichts steigender Aufgaben bei anhaltend dünner Personaldecke im gesamten Bereich der frühkindlichen Bildung, beispielsweise eine bessere Bezahlung, qualitativ gute Rahmenbedingungen und ein Ende der Befristungen. Darüber hinaus spielte eine größere Wertschätzung eine wichtige Rolle.

Die komba gewerkschaft wird sich über den Dachverband dbb 2020 wieder am Verhandlungstisch für die berechtigten Interessen stark machen. „Der Prozess der Wertschätzung hat 2015 begonnen. 2020 muss es weitergehen. Dann gilt es, der Gesellschaft einmal mehr zu zeigen, wie bedeutend die Arbeit im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst ist. Nur gemeinsam mit den Beschäftigten können wir am Tisch wirklich etwas bewegen“, erläuterte Hemsing im Gespräch. Am 30. Juni 2020 ist der geltende Tarifvertrag erstmals kündbar. 

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