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09.03.2012

Warnstreiks gehen bundesweit weiter

kombaner in Frankfurt

An Protestkundgebung in Salzgitter, München, Sachsen und Frankfurt beteiligen sich nach wie vor viele kombanerinnen und kombaner

Die Welle bundesweiter Warnstreiks und Protestaktionen, mit der die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber reagieren, die den Verhandlungsauftakt am 1. März 2012 ohne Angebot verstreichen ließen, hat Salzgitter erreicht. Knapp 700 kommunale Beschäftigte vom dbb beamtenbund und tarifunion, der komba gewerkschaft sowie weiteren Gewerkschaften machten am 8. März mit einem Protestmarsch deutlich, dass sie das Verhalten der Arbeitgeber nicht hinnehmen.

In München haben am 8. März 2012 fast 1.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen an einer Demonstration vor der Zentrale des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Bayern teilgenommen. Mit der Kundgebung und einem ganztägigen Warnstreik brachten sie ihre Verärgerung über die Arbeitgeberseite zum Ausdruck, die das erste Gespräch über einen neuen Tarifvertrag beendet hatte, ohne ein Angebot vorzulegen.

In Sachsen kam es am 8. März 2012 zu Protesten der Beschäftigten im Straßen- und Verkehrsdienst. An mehreren Orten im Freistaat bildeten sie Mahnwachen und setzten so ein Zeichen für faire Bezahlung. Vor den Landratsämtern in Torgau, Freiberg und Borna suchten sie den Kontakt mit den Bürgern und verdeutlichten, warum der Öffentliche Dienst so wichtig ist für das Land.

Auch Frankfurt war von Warnstreiks besonders im öffentlichen Personennahverkehr betroffen.

Die zweite Verhandlungsrunde ist vom 12. bis 14. März wieder in Potsdam. Was diese bei dem "k.o.-Kriterium" der Arbeitgeber, dass die Gewerkschaften erst einmal mit realistischen Forderungen kommen sollen, bevor miteinander verhandelt wird, wird sich zeigen.

 

Weitere Informationen auch auf der dbb Sonderseite zur Einkommensrunde

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