04.07.2018 / komba gewerkschaft nrw

KiBiz-Reform: Beirat nimmt Arbeit auf

Foto: © MKFFI NRW / H. Severin
Foto: © MKFFI NRW / H. Severin

Ein neues Kinderbildungsgesetz (KiBiz) muss her. Die komba gewerkschaft nrw verfolgt die bisherigen Pläne aktiv mit. Ganz aktuell im Beirat des NRW-Familienministeriums.

NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) verkündete am Montag (2. Juli) in Düsseldorf, Anfang 2019 ein neues Kita-Gesetz vorzulegen. In Kraft treten soll es 2020/21. Ihre Expertise bringt die komba gewerkschaft nrw gemeinsam mit verschiedenen anderen Akteuren aus Kommunen, Kammern, Gewerkschaften, Kirchen, Eltern und Trägern derzeit im KiBiz-Beirat des Ministeriums ein.

Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende, begleitet den Prozess: „Eine Qualitätssteigerung in der Kita-Landschaft ist zwingend erforderlich. Mit qualitativ guten Rahmenbedingungen wie einer ausreichenden Anzahl an Fachkräften und gut bemessenen Zeitkontingenten für die Arbeit mit den Kindern erzielen wir verbesserte Arbeitsbedingungen und damit eine deutliche Qualitätsentwicklung.“

Zur Diskussion steht auch die Flexibilisierung der Öffnungszeiten. Für die komba nrw ist klar, dass eine mögliche Öffnung nur mit klaren Grenzen einhergehen kann. Kinder sollten demnach nicht länger als neun Stunden in ihrer Einrichtung verbringen. Ebenso wichtig sind die richtige Personalbemessung und ein auskömmliches Finanzierungssystem. Denkbar ist hier eine dynamische Sockelfinanzierung, die unter anderem U3, Inklusion und Integration beinhaltet.

Die wichtigsten Eckpfeiler für ein neues, zielführendes Gesetz hat die komba gewerkschaft nrw bereits im vergangenen Jahr zusammengetragen. Darin sind auch die Positionen der pädagogischen Fachkräfte vertreten, die im Rahmen von diversen komba-Informationsveranstaltungen zur KiBiz-Reform Eingang gefunden haben.


Das Positionspapier zum „Neuen Kinderbildungsgesetz“ der komba gewerkschaft nrw als pdf-Download.