20.09.2018 / komba gewerkschaft nrw

Wollen Pflegekräfte eine Pflegekammer?

Pflegekammer, Pflegering oder bleibt es beim Status Quo? Bei Infoveranstaltungen in Dortmund und Aachen diskutierte die komba nrw im September mit Pflegefachkräften die Pläne des NRW-Gesundheitsministeriums zum Aufbau einer Interessenvertretung.

© komba gewerkschaft nrw
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„Die Pflegefachkräfte brauchen endlich eine Entlastung. Welches der vorgeschlagenen Modelle die Beschäftigten dabei am Ende für geeignet befinden oder, ob sie überhaupt für eine der Varianten votieren, wird sich zeigen. Wir als komba nrw wollen über die Pläne des Gesundheitsministeriums aufklären und suchen daher gezielt den Dialog mit den Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende, die Beweggründe für die Veranstaltungen.

© komba gewerkschaft nrw
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Die Landesregierung plant im Oktober eine repräsentative Befragung unter den Fachkräften der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege. Die Beschäftigten, darunter auch Kolleginnen und Kollegen der Partnergewerkschaft vdla, fanden daher den Weg in die komba-Geschäftsstellen Dortmund und Aachen, um gemeinsam mit Sandra van Heemskerk und Tarifreferentin Yvonne Pielok intensiv über die Vor- und Nachteile einer zusätzlichen Interessenvertretung für die Pflege zu sprechen. Die Meinungen dazu gehen innerhalb der Beschäftigten auseinander.

Die komba nrw unterstrich, dass eine, wie auch immer gestaltete, ergänzende Interessenvertretung keine Gewerkschaft ersetze, da sie beispielsweise keine Tarifverhandlungen für die Beschäftigten führen könne.

Alle Infos rund um die Befragung stehen auf der Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen https://www.interessenvertretung-pflege.nrw.de/