Mit seinen dbb europathemen informiert der dbb beamtenbund und tarifunion regelmäßig über wichtige Entwicklungen auf europäischer Ebene. Damit werden die verbandspolitischen Interessen des dbb und seiner Mitgliedsgewerkschaften in Europa dargestellt. Zudem wird über die Arbeiten der europäischen Dachorganisation, der Europäischen Union der Unabhängigen Gewerkschaften (CESI) berichtet. Der Informationsdienst dbb europathemen erscheint seit 2006 mit zehn Ausgaben im Jahr.

Die letzten zwei Ausgaben:

dbb europathemen April 2018

Wer macht was in Europa?

Die neue Bundesregierung bemüht sich um einen gemeinsamen Kurs, auch in der Europapolitik. Die Abstimmung zwischen den Parteien wie auch der Ministerien untereinander bleibt eine besonders wichtige Aufgabe. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund des in europäischen Angelegenheiten durchaus ehrgeizigen Koalitionsvertrags. Wer was in der Bundesregierung für Europa macht, steht im Fokus dieser Ausgabe. Für die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) stellt sich auch die Frage, wie es anders aussehen könnte. Dass die Bundesregierung gerade in der Europapolitik vor vielen großen Aufgaben steht, zeigt das Gespräch mit dem europapolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christian Petry. Freilich sind es nicht nur die ganz großen Fragen der Europapolitik, die den Brüsseler Betrieb beherrschen.

dbb europathemen März 2018

Flächenbrand

Noch am Tag nach den italienischen Parlamentswahlen diskutierten die deutschen Medien eher die Zukunft des Dieselantriebs als das politische Erdbeben auf der Apenninenhalbinsel. Erst allmählich dringt voll ins Bewusstsein, was dieses Wahlergebnis für Europa und damit auch für Deutschland bedeutet. Die bisherigen Parteienlandschaften werden von den Wählerinnen und Wählern umgepflügt. Populisten und Nationalisten sind die Profiteure ei-ner Entwicklung, die sich vor allem aus dem Zerfall öffentlicher Güter speist. Für die Europawahlen im Mai 2019 und die schwierigen Verhandlungen über den künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen, die Grundlage für den Haushalt der Europäischen Union, verheißt dies nichts Gutes.