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Zu mehr Sachlichkeit und Faktentreue hat dbb-Chef Peter Heesen angesichts der erneuten Diskussion über die Beamtenpensionen aufgerufen. „Was sich hier abspielt, ist wieder einmal ein peinlicher Reigen der Vorurteile, an dem sich diesmal erschreckend viele Bundestagsabgeordnete beteiligen, die es eigentlich besser wissen sollten", sagte der dbb Bundesvorsitzende heute in Berlin zu den Forderungen, angebliche Privilegien der Beamtinnen und Beamten abzuschaffen.
Nachbesserungen hat der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Dieter Ondracek für den heute in Berlin vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum Arbeitnehmerdatenschutz gefordert. „Die Regelungen sind noch immer zu unbestimmt, für die Beschäftigten bleibt ein hoher Unsicherheitsfaktor", kritisierte Ondracek, ganz wesentliche Punkte seien ungenau und mit unbestimmten Rechtsbegriffen beschrieben, die im Zweifel zu Lasten der Beschäftigten ausgelegt werden könnten.
Mit dem Plädoyer für einen gleitenden Übergang aus dem Erwerbsleben hat sich der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt in die aktuell wieder auflebende Diskussion um das Renteneintrittsalter eingeschaltet. Von den „Gebern der Arbeit" dürfe man erwarten, dass sie sich „mehr um die Verträglichkeit der Gabe kümmern", sagte Dauderstädt am 18. August 2010 in Berlin.
Teilzeitarbeit scheint immer attraktiver zu werden. Seit 1999 nimmt die Anzahl derjenigen, die weniger als 40 Stunden pro Woche arbeiten, zu - und das in allen Branchen. In Deutschland arbeiten derzeit knapp fünf Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Teilzeit, das heißt ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Die Anzahl der Vollzeitstellen ist im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf 22,5 Millionen gesunken.