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Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden am 8. Februar 2010 unter anderem in Berlin, Potsdam und Hamburg fortgesetzt. „Die Warnstreiks sind eine Antwort darauf, dass die Arbeitgeber in der zweiten Runde noch kein Signal gegeben haben. Bei drei geplanten Verhandlungsrunden wäre das jetzt nötig gewesen", sagte dbb Chef Peter Heesen dem „Hamburger Abendblatt" (Ausgabe vom 8. Februar 2010).
Das Gutachten "Stellenplan - Stellenbewertung" ist eines der grundlegenden Gutachten der KGSt zur Organisation der Kommunalverwaltung. Es ist 1953 in 1. Auflage, zuletzt 1982 in 6. Auflage erschienen. Alle Gutachten sind von der Praxis positiv aufgenommen und weitgehend der örtlichen Stellenbewertung zugrunde gelegt worden.
Bereits im letzten Jahr hat dazu ein ausführliches Informationsgespräch zwischen der KGSt und der komba Bundesleitung in Köln stattgefunden.
Am 04.02. strömten aus allen Landesteilen über 5.000 kombaner zu einer
zentralen Protestkundgebung nach Dortmund. Mit langen
Demonstrationszügen hin zum Veranstaltungsort am Friedensplatz legten
an die 12.000 Demonstranten von dbb und ver.di zeitweise Teile der
Stadt lahm. „Wir brauchen endlich ein faires Verhandlungsangebot der Arbeitgeber.",
so forderte komba Chef Uli Silberbach in seiner Rede. „Die Arbeitgeber
von Bund und Kommunen wollen anscheinend gar nicht verhandeln, sondern
den Beschäftigten eine Nullrunde aufzwingen. Das lassen wir uns nicht
gefallen. Wenn wir mit Sachargumenten allein nicht durchdringen, werden
wir unsere Forderungen mit landesweitem Protest unterstützen."
Mit Warnstreiks und Demonstrationen von Flensburg bis München machen heute und in den kommenden Tagen tausende Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ihrem Unmut über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen Luft. Das kündigte der dbb-Verhandlungsführer Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion und Zweiter dbb Bundesvorsitzender, an, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde am Montag (1. Februar 2010) in Potsdam ergebnislos vertagt worden war.
Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen am 1. Februar 2010 ergebnislos vertagt worden ist, hat dbb und komba Verhandlungsführer Frank Stöhr in Potsdam die starre Haltung der Arbeitgeber kritisiert und die Forderungen der Beschäftigten bekräftigt:
„Wir hatten erwartet, dass die Arbeitgeber endlich ein Angebot vorlegen.