06.09.2017 / komba gewerkschaft

„Frau, trau’ Dich!“: Interview mit Maria Schiemann

© komba jugend
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Stellvertretende Bundesjugendvorsitzende der komba gewerkschaft

Wie bist Du zur komba gewerkschaft gekommen?

Maria Schiemann: Ich bin 2012 der komba beigetreten. Dabei war ich zunächst skeptisch, was die komba als Gewerkschaft für Beamtinnen und Beamten bewirken kann. Doch unser Personalratsvorsitzender und jetziger Landesvorsitzendes der komba Schleswig-Holstein konnte mir dann die zahlreichen Vorteile in einem Gespräch aufzeigen

 

Wie bist Du in Deine derzeitige Funktion gekommen?

Maria Schiemann: Den aktiven Einstieg habe ich dem Vertrauen einer Freundin zu verdanken. Auf dem Landesjugendtag 2014 in Schleswig-Holstein schlug sie mich spontan für die weitere Besetzung der Landesjugendleitung vor. Und ich habe mich getraut, diese Wahl anzunehmen. Seitdem konnte ich zahlreiche Einblicke in die Gewerkschaftarbeit gewinnen. Ohne Vorerfahrungen hätte ich mir vermutlich auch nicht die Mitarbeit in der komba Bundesjugendleitung zugetraut. Allerdings wächst jeder mit seinen Aufgaben. 

 

Wie bringst Du die Tätigkeit für die komba gewerkschaft in Deinem Leben unter?

Maria Schiemann: Neben meinem Privatleben, der Arbeit und dem häufigen Blick in den Terminkalender kann ich die Gewerkschaftsarbeit sehr gut integrieren. Mein Partner als auch meine Dienststelle unterstützen mich in meinem Ehrenamt. Dies erleichtert vieles ungemein. Mein voller Respekt gilt hier vor allem den Müttern und Vätern, die ebenfalls so aktiv sind und alles unter einen Hut bekommen. 

 

Wie hat die Tätigkeit für die komba gewerkschaft Dein Leben verändert?

Maria Schiemann: Wo fange ich an und wo höre ich auf? Die ehrenamtliche Arbeit und die Mitgliedschaft haben mich nicht nur um viele schöne, erlebnisreiche Momente bereichert, sondern tragen auch zu meiner persönlichen Entwicklung bei. In der Zwischenzeit konnte ich vielfältige Kenntnisse, Wissen und Erfahrungen sammeln und konnte dies wiederum aktiv mit in die Gewerkschaftsarbeit einbringen. Ich habe darüber hinaus viele neue Menschen kennengelernt, wovon mich sehr viele inspirieren. 

 

Was macht Dir daran besonders Spaß? Was ist Dir wichtig?

Maria Schiemann: Würde die ehrenamtliche Arbeit mir keinen Spaß machen, denke ich, würde ich mich auch nicht engagieren. Am meisten Spaß macht mir vor allem das „Netzwerken“ und die gemeinsame Erarbeitung von Ideen und Lösungen. 

 

Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

Maria Schiemann: Ich wünsche mir, dass insbesondere die Nachwuchskräfte erkennen, wie wichtig eine gemeinsame Interessenvertretung ist und eben diesen Schritt wagen, sich aktiv mit einzubringen. 

 

Würdest Du Dich noch einmal für diese Tätigkeit bzw. dieses Mandat entscheiden?

Maria Schiemann: Auf jeden Fall! Es bereichert mein Leben und ich kann zeitgleich einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeit im Öffentlichen Dienst beitragen.